Kalender

Allerheiligen

2026 am Sonntag, 1. November 2026

An Allerheiligen (1. November) gedenkt die katholische Kirche aller Heiligen – auch der unzähligen, die keinen eigenen Gedenktag haben. Der Tag danach, Allerseelen, gilt allen Verstorbenen. In fünf Bundesländern ist Allerheiligen ein stiller Feiertag.

Die Bedeutung

„Heilige“ sind im christlichen Sinn nicht makellose Übermenschen, sondern Menschen, durch die etwas von Gott sichtbar geworden ist. Neben den offiziell heiliggesprochenen gibt es nach christlicher Überzeugung unzählige weitere – ganz normale Leute, deren Namen niemand mehr kennt. Ihnen allen gilt der 1. November.

In der Praxis sind Allerheiligen und der folgende Allerseelentag im Bewusstsein vieler zu einem gemeinsamen Totengedenken verschmolzen. Familien besuchen die Gräber, schmücken sie und zünden Lichter an – als Zeichen der Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende ist.

Das Fest liegt bewusst am Beginn des Novembers, der dunklen, stillen Jahreszeit, in der das Nachdenken über Vergänglichkeit ohnehin näherliegt.

Bräuche

Gräberbesuch und Gräbersegnung, das Entzünden von Grablichtern, Gestecke aus Tannengrün und Chrysanthemen. In einigen Regionen gibt es besondere Gebäcke wie den „Allerheiligenstriezel“, der zum Verschenken an Patenkinder gedacht ist. Als stiller Feiertag gilt in mehreren Ländern ein Tanz- und Veranstaltungsverbot.

Wann ist Allerheiligen?

  • 2026 So., 1. November
  • 2027 Mo., 1. November
  • 2028 Mi., 1. November
  • 2029 Do., 1. November
  • 2030 Fr., 1. November
  • 2031 Sa., 1. November

Gesetzlicher Feiertag?

Gesetzlicher Feiertag in: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Allerheiligen und Allerseelen?

Allerheiligen (1.11.) gilt allen Heiligen, auch den unbekannten. Allerseelen (2.11.) gilt allen Verstorbenen. Im Alltag werden beide Tage oft als ein gemeinsames Totengedenken erlebt.

In welchen Bundesländern ist Allerheiligen ein Feiertag?

In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland – dort ist es zugleich ein stiller Feiertag mit eingeschränkten Veranstaltungen.

Muss man heiliggesprochen sein, um ein „Heiliger“ zu sein?

Nein. Die offizielle Heiligsprechung betrifft nur eine kleine Zahl. Der christliche Grundgedanke ist weiter: Zu den Heiligen gehören alle, die zu Gott gehören – die allermeisten davon namenlos.